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Ein Nationalpark für Raucher

Der Unternehmer Adalbert Stary hat sich mit einem eigenen Lokal einen Traum erfüllt. Seine Genusswelt soll Rauchern eine Heimat bieten.

23. Dezember 2011. Adalbert Stary hat ein Leben lang hart gearbeitet. Nach jedem Arbeitstag machte er es sich zur Gewohnheit, sich bei einem guten Glas Rotwein und einer Zigarre zu entspannen. Er hat seine Sache offenbar recht gut gemacht. Seine Firma Stary Haustechnik GmbH beschäftigte bis zum 2. Dezember bereits 50 Mitarbeiter. Das Kerngeschäft der Firma umfasst die Bereiche „Dächer und Fassaden“, „Heizungen und Installationen“ sowie „Bäder und Fliesen“.

Eines Tages konnte sich Stary in seinem Lokal nicht mehr erholen. Als Zigarrenraucher wurde er vom Nichtraucherschutz quasi auf die Straße gestellt. „Wer stellt sich schon eine Stunde lang vor ein Lokal und raucht eine Zigarre?“, fragt er.
Also schuf er sich selbst seine Entspannungsoase. Sie heißt Starys Genusswelt und befindet sich direkt neben seiner Firmenzentrale in der Siezenheimer Straße. Das Lokal verfügt über einen schicken Nichtraucherbereich: „Das ist unser Tages-Café mit Kinderspielecke“, erklärt er. Weiter hinten wird es etwas verruchter: Da gibt es Bier- und Weinspezialitäten. Und je tiefer man in sein Reich vorstößt, umso verrauchter wird es – obwohl die Lüftung selbst in seiner Zigarrenlounge noch dafür sorgt, dass der behördlich zulässige Grenzwert um ein Dreifaches unterschritten wird.

Seit der Eröffnung des Lokals am 2. Dezember gehen hier zehn weitere Mitarbeiter ihrer Arbeit nach.
Starys Genusswelt ist ein topmoderner Musterbetrieb geworden, weil er exakt auf die gesetzlichen Bestimmungen des Nichtraucherschutzes zugeschnitten wurde und der Wirt für jede Menge Behaglichkeit und technische Spielereien gesorgt hat. Für Raucher, die sich in der Gastronomie schon verfolgt fühlten, präsentiert es sich wie ein „Nationalpark für Genießer“. Stary ködert sie weiters mit einem begehbaren Humidor, in dem jedermann seine Zigarren wie bei einem Schließfachsystem einlagern kann.

Auch für den glasweisen Ausschank von Weinen aus der Magnumflasche hat der Techniker ein Wertkartensystem parat. Diese steckt man in ein Gerät namens Enomatic, das bei offenen Weinen für optimalen Stickstoffaustausch sorgt. Die Abrechnung erfolgt auf den Tropfen genau. „Strenge Rechnung, gute Freunde“, sagt er.
Salzburgs Genießer danken es Stary bereits. Seine Genusswelt läuft wie geschmiert. Und einen angenehmen Nebeneffekt für sein Kerngeschäft habe er auch schon bemerkt: Viele Gäste informieren sich bereits, wie sie daheim eine ähnliche Wohlfühloase gestalten können.

Die sind bei ihm natürlich an der richtigen Adresse.

Diese Meldung veröffentlichten die Salzburger Nachrichten am 21. Dezember 2011 unter folgendem Link:
www.salzburg.com/online/salzburg/salzburger+wirtschaft/Ein-Nationalpark-fuer-Raucher.html?article=eGMmOI8V4rlFzt0JTjRoJMUFSJFXdOAZTgUm0yp&img=&text=&mode=

 
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